Schaeffler Automotive Aftermarket GmbH & Co. KG

 
 
 
 
KONTAKT

Schaeffler Technologies

AG & Co. KG

Bettina Hüpgens und Elke Wurdack

Tel. +49 9132 82-8282

 
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Ingenieure "mit Biss" gesucht!

Studium:

Maschinenbau und Kraftfahrzeugtechnik an der TH Aachen

Funktion:

Leiter Entwicklung Getriebesysteme und Elektrische Antriebe

Berufliche Stationen:

Leitende Positionen bei der Ford AG; 2001: Getrag Ford Transmission als Executive Vice President Engineering; vor dem Wechsel zu Schaeffler verantwortlich für die weltweiten Engineering Aktivitäten der Getrag Gruppe

 

Herr Najork, seit Januar 2011 sind Sie bei Schaeffler. Wie ist Ihr bisheriges Fazit ?

Sehr gut. Schaeffler ist technologisch und operativ ein sehr starkes Unternehmen, stabil und erfolgreich. Ich baue das neue Geschäftsfeld E-Mobilität auf. Das ist sehr spannend und ich habe die Möglichkeit, diesen neuen Bereich nach meinen Vorstellungen zu organisieren und zu gestalten.

Mit welchen Themen beschäftigt sich der Bereich Getriebesysteme und Elektrische Antriebe?

Hier möchte ich drei wichtige Themen hervorheben.

Wir bieten Schlüsselkomponeten für jede Getriebeart. Sowohl für klassische Getriebe als auch für moderne Technologien entwickeln wir Lösungen, die einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Reduzierung leisten. Beispiele hier sind das ZMS Systeme und Doppelkupplungen aber auch moderne CVT Ketten und Planetenraddifferenziale.

Eine immer wichtigere Rolle – auch in meinem Bereich – spielt die Mechatronik. Sie kombiniert Mechanik mit Elektronik und Software.

Das dritte Thema ist die E-Mobilität. Hier geht es um Antriebe für Elektromobile und Hybridfahrzeuge. Hier ist Schaeffler mit sehr innovativen Ideen gut aufgestellt. Und wie schon erwähnt, werden wir unsere Kapazitäten ausbauen.

Wie sieht das konkret aus?

Wir sind dabei, unser Systemhaus elektrisches Fahren aufzubauen. Die Akquisitions- und Organisationsaufbauphase ist gut angelaufen, denn im Systemhaus werden 300 Mitarbeiter beschäftigt, von denen viele jetzt eingestellt werden. In Herzogenaurach und in Bühl entstehen zwei große Entwicklungszentren. Wir werden aber auch unsere Aktivitäten mit der Schaeffler-Tochter IDAM in Suhl und unseren Standorten in den USA und China ausweiten. Schaeffler bietet also sehr gute Einstiegs- und Entwicklungschancen in einem internationalen Umfeld in einem top-aktuellen und wichtigen Marktsegment.

Was für Qualifikationen sollen die Bewerber mitbringen?

Wir suchen junge Ingenieurinnen und Ingenieure mit Abschlüssen in technischen Studiengängen, auch gerne Naturwissenschaftler und Wirtschaftsingenieure. Wir wollen uns breit aufstellen. Es geht nicht nur um die reine Produktentwicklung, sondern auch darum, diesen Markt zu definieren, Verkaufsstrategien zu entwickeln und strategisch stärker zu agieren. Schließlich müssen wir heute schon wissen, was der Kunde in fünf oder zehn Jahren von uns erwartet.

Schaeffler ist ja schon seit Jahren aktiv im Bereich E-Mobilität. Warum jetzt diese Aufstockung der Kapazitäten?

Die Bedarfe und das Interesse unserer Kunden sind stark gestiegen. Auch in der Öffentlichkeit ist das Thema wesentlich präsenter als noch vor wenigen Jahren. Darauf wollen und müssen wir als Entwicklungspartner und Lieferant reagieren. In dem neuen Geschäftsbereich geht es vor allem darum, Einzellkompetenzen zu bündeln und den Markt auf der Gesamtsystemebene in der Breite zu erschließen.

Welches sind die aktuellen Herausforderungen und Entwicklungen in Ihrem Bereich?

Wir wollen zu technischen Themen und Fragestellungen attraktive Lösungen erarbeiten, die uns Alleinstellungsmerkmale gegenüber dem Wettbewerb geben.

Dann werden wir zunehmend nicht nur einzelne Komponenten bieten, sondern verstärkt komplette Antriebs-Konzepte entwickeln. Ohne die Komponenten und Module zu vernachlässigen, werden wir also gleichzeitig unsere Fähigkeiten im Bereich der Systeme ausweiten. Wir sind da schon auf einem sehr guten Weg, zum Beispiel mit unseren Ideenautos, dem Schaeffler Hybrid und dem ACTIVeDRIVE, einem vielseitigen Hybridfahrzeug und einem reinen Elektroauto.

Was könnte junge Ingenieure reizen in Ihrem Bereich zu arbeiten?

Natürlich die technischen Herausforderungen sowie die fachlichen und persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten. Wir schaffen eine moderne Arbeitskultur, die von Kooperation und Interaktion geprägt ist. Ein Denken in Hierarchiestufen gibt es ebenso wenig wie abgeschlossene Räume. Verantwortung delegieren, die Mitarbeiter motivieren und mit ins Boot holen, eine große Kaffeeecke, in der nach der Mittagspause die Mitarbeiter stehen und diskutieren: das verstehe ich unter modernen, zeitgemäßen Mitarbeiterführungstools. Ziel ist, dass die Mitarbeiter fühlen und sagen: „Das ist ein toller Arbeitsplatz, da möchte ich sein.“ Mit dieser Leidenschaft und Begeisterung kann ein Team Berge versetzen und neue Ideen entwickeln und umsetzen.